Sinn und Unsinn von Expired Domains

Ein Thema, mit dem ich mit beschäftigt habe und zudem ich etwas aus dem Nähkästchen plaudern kann, sind expired Domains. Letztere sind abgelaufene oder gekündigte, jedenfalls registrierbare Domains, die im besten Fall eine Historie haben. Diese Vergangenheit kann einem beim Aufbauen von Backlinks etwas Arbeit abnehmen. Vielleicht habe ich mit dem letzten Satz bereits etwas vorweg gegriffen. Denn abgelaufene Domains finden sich nur in den seltensten Fällen so vor, dass man eine Webseite direkt auf der Domain bauen könnte. Wer beispielsweise eine Webseite zu Kopfhörern bauen möchte und den Aufbau von qualitativen Links als kostspielig, mühselig oder nicht möglich versteht, wird wohlmöglich niemals eine expired Domain bekommen, die sich als passlich aufzeigt. Das liegt zumeist einfach am Domainnamen und zum Anderen daran, dass die meisten deutschsprachigen und abgelaufenen Webseiten keine grandiose Historie vorweisen können.

Sollte man also eine verwertbare Domain finden, diese registrieren und eine Webseite aufziehen, dann lediglich zu einem Zweck: seiner tatsächlichen Domain den Linkfluss zu übergeben. Man baut also eine Webseite auf, nur aus dem Grund, einen oder mehrere Links weiterzugeben. Tatsächlich ist Netzbox.org genau so entstanden. Die Domain gefiel mir jedoch, so dass ich sie als Blog benutze, um etwas zu schreiben, laut nachzudenken und ein wenig Einblicke zu geben.

Sollte man sich nun mit der ersten Seite befasst haben, finden sich alsbald weitere Möglichkeiten, weitere Domains, weitere Webseiten, die lediglich dem Backlinkaufbau dienen. Das ganze nennt sich dann PBN, privates Blognetzwerk. Laut Google hilft das natürlich alles nichts und schenkt man den SEO Agenturen glauben, dann werden diejenigen, die sich dieser Technik annehmen, alsbald abgestraft, aus den Suchergebnissen verbannt und schmoren irgendwann in der Hölle. Hierzu ein paar Worte:
Stellen wir uns vor Google versteht, dass einige Seiten, die auf meine angesprochenen „tatsächlichen“ Webseiten verlinken. Wo wäre das Problem? Netzbox.org dient auch dazu mehr Links für meine Webseiten zu generieren. Es ist jedoch ebenso ein legitime Webseite wie jede andere auch. Es gibt keinen Grund mich dafür zu bestrafen mehrere Webseiten zu betreiben. Ich verkaufe nämlich keine Links, ich betreibe Webseiten.
Google kann gar keinen Anlass dazu sehen mich zu bestrafen. Was Google tun könnte wäre, dass sie einen Whois Lookup machen und alle Webseiten, die vom selben Eigentümer stammen, bzw. deren zueinander weiterleitenden LInks, zu entwerten. Das wäre aber auch alles.
Das Risiko ist also rein theoretisch gleich null. Der Nutzen ist nach meinem Ermessen sehr wohl gegeben. Ich würde nicht so viel Mühe hineinstecken, wäre keine Verbesserung in den Serps spührbar.

Problem Nummer 2,3 oder wo waren wir? Es geht grundsätzlich auch darum, dass die verweisenden Links bestenfalls aus den unterschiedlichsten Richtungen auf die sogenannten Moneysites zeigen. Das heisst, dass man pro Domain günstigerweise eine eigene IP-Adresse zuzuordnen weiss. Die aktuell klügste Art und Weise ist, dass man einfach zahlreiche Starterpakete bei deutschen Webanbietern mietet und eine Domain registriert. Es gibt auch die Möglichkeit Cloudflare o.Ä. CDNs zu nutzen, SEO Hosts zu vertrauen oder was weiss ich was noch.

Ich persönlich mixe nahezu alle Möglichkeiten, probiere aus und erkenne, dass es letztlich egal zu sein scheint. 2011 hatte ich lediglich einen Host, 10 Webseiten und alle haben untereinander Links gegeben, die die Rankings nach oben katapultiert haben. Es wird in Sachen SEO immer viel geredet, doch die meisten Leute haben schier keine Ahnung. Die Leute reden nur. Ich bin in Deutschland schon ewig dabei, die Leute kennen meine Seiten und wissen über die Rankings. Sie lassen sich sogar von meinen Webseiten inspirieren, kopieren Dinge, kaufen Webseiten auf. Das nur als selbstgerechte Zeilen, die wohl sein müssen. Schließlich biete ich keinen Service an und tu dies aus reinem Interesse und weiss, dass ich wegweisend für viele war.

Naja. Mein Tipp ist jedenfalls es einfach anzufangen. Allerding sollte man größer planen, um Effekte zu erzielen. Ein bis zwei Links werden keiner Seite zu großem Ruhm verhelfen, es sei denn ihr findet heraus, dass Wikipedia gerade als Domain ausläuft und ihr die kurzerhand für 10€ im Jahr registrieren könnt. Informationen zu Hostingangeboten gibt es hier im Blog.

Und damit ihr auch noch etwas zu lachen habt füge ich einen kleinen Link hier ein, der zu einer Seite führt, die ich bereits aufgebaut habe. Ich bezahle mich also gerade selbst. Bruacht ihr nicht zu tun. Ich lasse jetzt die nächsten Zeilen ausschweifen, rede etwas über Testberichte, über Produkte und gebe zu verstehen, dass ich mit diesen Tests gute Erfahrungen gemacht habe. Der Probe halber will ich also auch mal den Eiweisspulver Check gemacht haben.